Die regnerische Wirtschaftsmetropole Sydney zerstörte unseren Traum eines notfallmässigen Short-Einkauf wegen Überhitzung vollkommen. Die erwünschten warmen Tage zum Abschluss blieben aus und es fiel etwa so viel Regen wie wärend unserer 5 Wochen in Tasmanien. Sogar die Einheimischen hatten ein bisschen Erbarmen mit uns.
Nun habt ihr es überstanden.
Dies ist der letzte Blog von klein und gross Schweizer unterwegs.
Wir befinden uns nun bereits auf dem nach Hause Flug und möchten allen Lesern für das Interesse an den Berichten danken.
Bis bald.
NiMi
Die kleine und der grosse Schweizer unterwegs. Intresse? Kuck mal was die da schreiben.
Donnerstag, 24. November 2011
Montag, 21. November 2011
Bye, Bye Tasmania
Und leider ist unsere Zeit in Tasmanien nun auch schon bald abgelaufen. Ein bisschen traurig, dass es schon vorbei ist, aber glücklich über den Umstand dies erlebt zu haben, betreten wir bald den Flieger nach Sydney.
Momentan sitzen wir gerade in einem Kaffee (natürlich ohne WiFi) und lassen die letzten 5.5 Wochen revue passieren.
Gerne erinnern wir uns an die beste "heisse Schoggi" in einer Bäckerei, die eher einer Metzgerei glich, oder wir schmunzeln über die wohl schwierigste Situation, als klein Schweizer auf dem Overland Track den Schlamm küsste und gross Schweizer verfluchte, dass sie zu so einem "Scheiss" überredet wurde.
Amüsante Situationen gab es auch bezüglich unserer Sprach-Kuriositäten. So gab es nur verdutzte Gesichter, wenn wir über "Laundri" oder "Water" sprachen anstelle "Londri" und "Uoter". Glücklicherweise war es nie ein Problem beim Essen und beim Bier bestellen ;-)
So gibt es ganz viele kleine Dinge, die uns sicherlich lange in Erinnerung bleiben werden.
Momentan sitzen wir gerade in einem Kaffee (natürlich ohne WiFi) und lassen die letzten 5.5 Wochen revue passieren.
Gerne erinnern wir uns an die beste "heisse Schoggi" in einer Bäckerei, die eher einer Metzgerei glich, oder wir schmunzeln über die wohl schwierigste Situation, als klein Schweizer auf dem Overland Track den Schlamm küsste und gross Schweizer verfluchte, dass sie zu so einem "Scheiss" überredet wurde.
Amüsante Situationen gab es auch bezüglich unserer Sprach-Kuriositäten. So gab es nur verdutzte Gesichter, wenn wir über "Laundri" oder "Water" sprachen anstelle "Londri" und "Uoter". Glücklicherweise war es nie ein Problem beim Essen und beim Bier bestellen ;-)
So gibt es ganz viele kleine Dinge, die uns sicherlich lange in Erinnerung bleiben werden.
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Standort:
Hobart Tasmanien, Australien
Mittwoch, 16. November 2011
Ei - ei - ei
Mitten auf dem Zeltplatz während unserem Frühstück ohne Scham und Rücksicht oder
wenn es die Tiere überkommt ;-)
Übrigends wird danach alles fein säuberlich geputzt.
wenn es die Tiere überkommt ;-)
Übrigends wird danach alles fein säuberlich geputzt.
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Standort:
New Norfolk Tasmanien, Australien
Spezielle Wandergenossen
Es sind bereits ein paar Tage seit unserer Rückkehr vom Overland Track vergangen und wir versuchen immer noch die vielen Eindrücke zu verarbeiten.
Dazu gehört auch die Erfahrungen mit Wandergenossen.
Da die Richtung der Wanderung vorgegeben ist, haben wir mehr oder weniger immer die gleichen Leute getroffen. Einzelne haben mal 2 Tagesetappen aneinander gehängt und andere haben auch wanderfreie Tage eingelegt und haben zweimal in der selben Hütte übernachtet.
So hatten wir dennoch ein bisschen Abwechslung.
Unsere Wandervorbereitung hat sich auf die Gepäckoptimierung konzentriert. So haben wir unser Essen so ausgelegt, dass möglichst wenig Verpackung dabei war und einen sehr hohen Nährwert pro Gewicht vorhanden war.
Auf der Wanderung haben wir dann Leute getroffen die sich anscheinend noch weniger mit der Wandervorbereitung befassten.
Viele hatten trotz der schweren Bedingungen und der vielen Schlammlöcher die Wanderung in Turnschuhen und Trainerhosen angetreten (und am Abend jeweils entsprechend gejammert). Eine Gruppe aus 4 jungen Studenten haben einen riesen Kochtopf mitgeschleppt und hatten für jedes Mittagessen 4 Büchsen Bohnen und Mais im Gepäck. Zudem hatten sie 30 Äpfel und 3kg Karrotten im Gepäck.
Ein Wandergenosse hatte dafür für jede Mahlzeit einen Zip-Sack dabei und diese fein säuberlich mit dem Datum und Wochentag versehen, an dem das Essen verspiesen werden darf.
Alles in allem hat uns erstaunt, dass wir zu den best vorbereiteten Wanderern gehörten. Richtige Wanderschuhe hatten ausser uns sonst nur die Einheimischen getragen.
Dazu gehört auch die Erfahrungen mit Wandergenossen.
Da die Richtung der Wanderung vorgegeben ist, haben wir mehr oder weniger immer die gleichen Leute getroffen. Einzelne haben mal 2 Tagesetappen aneinander gehängt und andere haben auch wanderfreie Tage eingelegt und haben zweimal in der selben Hütte übernachtet.
So hatten wir dennoch ein bisschen Abwechslung.
Unsere Wandervorbereitung hat sich auf die Gepäckoptimierung konzentriert. So haben wir unser Essen so ausgelegt, dass möglichst wenig Verpackung dabei war und einen sehr hohen Nährwert pro Gewicht vorhanden war.
Auf der Wanderung haben wir dann Leute getroffen die sich anscheinend noch weniger mit der Wandervorbereitung befassten.
Viele hatten trotz der schweren Bedingungen und der vielen Schlammlöcher die Wanderung in Turnschuhen und Trainerhosen angetreten (und am Abend jeweils entsprechend gejammert). Eine Gruppe aus 4 jungen Studenten haben einen riesen Kochtopf mitgeschleppt und hatten für jedes Mittagessen 4 Büchsen Bohnen und Mais im Gepäck. Zudem hatten sie 30 Äpfel und 3kg Karrotten im Gepäck.
Ein Wandergenosse hatte dafür für jede Mahlzeit einen Zip-Sack dabei und diese fein säuberlich mit dem Datum und Wochentag versehen, an dem das Essen verspiesen werden darf.
Alles in allem hat uns erstaunt, dass wir zu den best vorbereiteten Wanderern gehörten. Richtige Wanderschuhe hatten ausser uns sonst nur die Einheimischen getragen.
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New Norfolk Tasmanien, Australien
Montag, 14. November 2011
Aus dem Busch zurück
Ja, es gibt uns wieder in der Zivilisation, wobei die Freude angesichts unseres Aussehen und der Ausdünstungen nicht wirklich beidseitig war.
Eine Dusche und die Schönheitspflege gekoppelt mit einem feinen Steak mit Salat und einem Bier machten aus klein und gross Schweizer wieder akzeptable und umgängliche Zeitgenossen.
Wie schnell man wieder die kleinen Dinge im Leben schätzt kann einem in nur 7 Tage so richtig bewusst werden:
- ungehindertes Trinken von Leitungswasser
- eine weiche Matraze
- Möglichkeit den konsumbedingten Abfall zu entsorgen und nicht mitzutragen
- einen einfachen Kaffee
- und so vieles mehr
Vielleicht konnten sich einige das "niergendswo" nicht so richtig vorstellen. Auch wir können uns erst nach der Wanderung eine genauere Vorstellung machen.
Müsste man niergendswo mit einem Wort ersetzen, so wäre man geneigt dies mit Schlamm zu tun.
Eine differenziertere Sichtweise ergibt aber eher folgenden Ausdruck:
Eine vielseitige Landschaft geprägt durch eine üpige Vegetation und reiche Tierwelt mit mehr oder weniger gut ausgebauten Wanderwegen, welche mit Hilfe heimeliger Hütten in mehreren Tagen mit guter Ausrüstung durchwandert werden kann.
Natürlich hinterlässt eine solche Wanderung auch seine Spuren. Nicht nur Elektronische auf der Speicherkarte des Fotoapparats und des GPS oder Physische wie Blasen, Blutegelbissen, Insektenstiche, verspannte Schultern usw. sondern auch Mentale.
So wurden Grenzen erörtert und teilweise überschritten. Dies kann gerne mal in einem ungewollten Schlammbad enden, es werden die interessantesten Kraftausdrücke geäussert und die sonst so lieben Zeitgenossen werden aufs äusserste verflucht. ;-)
Aber trotz der kleinen Unannehmlichkeiten wird uns die Wanderung mit all den positiven Eindrücken und der familiären Atmosphäre in den Hütten in bester Erinnerung bleiben.
Eine Dusche und die Schönheitspflege gekoppelt mit einem feinen Steak mit Salat und einem Bier machten aus klein und gross Schweizer wieder akzeptable und umgängliche Zeitgenossen.
Wie schnell man wieder die kleinen Dinge im Leben schätzt kann einem in nur 7 Tage so richtig bewusst werden:
- ungehindertes Trinken von Leitungswasser
- eine weiche Matraze
- Möglichkeit den konsumbedingten Abfall zu entsorgen und nicht mitzutragen
- einen einfachen Kaffee
- und so vieles mehr
Vielleicht konnten sich einige das "niergendswo" nicht so richtig vorstellen. Auch wir können uns erst nach der Wanderung eine genauere Vorstellung machen.
Müsste man niergendswo mit einem Wort ersetzen, so wäre man geneigt dies mit Schlamm zu tun.
Eine differenziertere Sichtweise ergibt aber eher folgenden Ausdruck:
Eine vielseitige Landschaft geprägt durch eine üpige Vegetation und reiche Tierwelt mit mehr oder weniger gut ausgebauten Wanderwegen, welche mit Hilfe heimeliger Hütten in mehreren Tagen mit guter Ausrüstung durchwandert werden kann.
Natürlich hinterlässt eine solche Wanderung auch seine Spuren. Nicht nur Elektronische auf der Speicherkarte des Fotoapparats und des GPS oder Physische wie Blasen, Blutegelbissen, Insektenstiche, verspannte Schultern usw. sondern auch Mentale.
So wurden Grenzen erörtert und teilweise überschritten. Dies kann gerne mal in einem ungewollten Schlammbad enden, es werden die interessantesten Kraftausdrücke geäussert und die sonst so lieben Zeitgenossen werden aufs äusserste verflucht. ;-)
Aber trotz der kleinen Unannehmlichkeiten wird uns die Wanderung mit all den positiven Eindrücken und der familiären Atmosphäre in den Hütten in bester Erinnerung bleiben.
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Strahan Tasmanien 7468, Australien
Sonntag, 6. November 2011
Wo steckt klein und gross Schweizer?
Es gibt Leute die gehen öfters auf diesen Blog als wir Berichte veröffentlichen, was bei unserer Regelmässigkeit und Häufigkeit auch nicht verwunderlich ist.
Dieser Blog soll all diejenigen vertrösten, die schon wieder keinen neuen Bericht zu Gesicht bekommen.
Diesmal ist es nicht der technische Entwicklungsstand der Tassies oder die Schreibfaulheit NiMis welche einen neuen Bericht verhindern. Die 2.4kg des Laptops fallen für eine 7-tägige Wanderung und deren Anreise der Gepäcksoptimierung zum Opfer. Der Overland Track, unser wandertechnische Tasmanienhöhepunkt führt vom Cradle Mountain Visitor-Center quer durch nirgendswo nach St. Clair. Es sind keine Lebenszeichen zu erwarten ;-)
Falls ihr noch wissen möchtet, bei welchen Wetterbedingungen wir unterwegs sind (Wanderung ist vom Montag 7.11 bis Sonntag 13.11):
http://www.weatherzone.com.au/tas/central/cradle-mountain
Dieser Blog soll all diejenigen vertrösten, die schon wieder keinen neuen Bericht zu Gesicht bekommen.
Diesmal ist es nicht der technische Entwicklungsstand der Tassies oder die Schreibfaulheit NiMis welche einen neuen Bericht verhindern. Die 2.4kg des Laptops fallen für eine 7-tägige Wanderung und deren Anreise der Gepäcksoptimierung zum Opfer. Der Overland Track, unser wandertechnische Tasmanienhöhepunkt führt vom Cradle Mountain Visitor-Center quer durch nirgendswo nach St. Clair. Es sind keine Lebenszeichen zu erwarten ;-)
Falls ihr noch wissen möchtet, bei welchen Wetterbedingungen wir unterwegs sind (Wanderung ist vom Montag 7.11 bis Sonntag 13.11):
http://www.weatherzone.com.au/tas/central/cradle-mountain
Samstag, 5. November 2011
Tasmanisches Nachtleben
Vielleicht haben sich einige bereits gefragt, wie denn das tasmanische Nachtleben aussieht. Auch wir hatten davon nur wage Vorstellungen und so schlossen wir uns eines Abends einem Einheimischen an. Wir hüpften in sein Auto und fuhren in den dichten Busch zu einem alten Fischerhäuschen fern ab von jeglicher Zivilisation. Zur Einstimmung wurde uns die Umgebung gezeigt und alle historischen Gegebenheiten erklärt, dazu wartete ein unvergesslicher Sonnenuntergang. Die einbrechende Dämmerung war der Startschuss für das wirkliche Nachtleben. Bei Kerzenlicht und einer Flasche Wein lauschten wir über ein Babyphone den Discogeräuschen der Natur. Kurz nach 21 Uhr wurde die Naturmusik lauter und wir nahmen mit der Kamera ausgerüstet Beobachtungsposition vor dem Fenster ein. Und da erschien aus dem Nichts der Traum jedes Touristen. Der kleine Teufel begutachtete kritisch das deplazierte Wallaby(street-kill) und beurteilte es kurz darauf leider als nicht gut genug für heute Abend. Mit grosser Spannung warteten wir bis nach Mitternacht geduldig vor dem Fenster auf weitere attraktive Besucher. Doch unter den Wildtieren schien es sich nicht herumgesprochen zu haben, dass heute im Fischerhäuschen die grosse Party steigt. Lediglich eine Ratte bekam davon Wind und schnüffelte herum. Ohne das grosse Highlight (ein in der Wildniss fressender Tasmanischer Teufel) wurde es Zeit auf den Campingplatz zurückzukehren.
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Hobart Tasmanien, Australien
Freitag, 4. November 2011
Sind wir in Italien?
Einen Vergleich zwischen Australien und Italien zu ziehen scheint ein bisschen abwägig, dennoch gibt es in gewissen Punkten Übereinstimmungen.
So sind die Leute sehr offen und gesprächig, der lokale Wein fantastisch, der Landesstolz ausgeprägt und es gibt Arbeitsniederlassungen. Der Streik der Quantas-Angestellte eskalierte mit einem 48h Grounding der gesamten Flotte. Nach unserer Rechereche bleiben wir verschont, obwohl wir mit einer Quantas-Tocher nach Sydney fliegen werden. Der Rest des Heimweges werden wir mit Singapore Airline zurücklegen. So werdet ihr uns wohl oder übel Ende November wieder zu Gesicht bekommen :-)
So sind die Leute sehr offen und gesprächig, der lokale Wein fantastisch, der Landesstolz ausgeprägt und es gibt Arbeitsniederlassungen. Der Streik der Quantas-Angestellte eskalierte mit einem 48h Grounding der gesamten Flotte. Nach unserer Rechereche bleiben wir verschont, obwohl wir mit einer Quantas-Tocher nach Sydney fliegen werden. Der Rest des Heimweges werden wir mit Singapore Airline zurücklegen. So werdet ihr uns wohl oder übel Ende November wieder zu Gesicht bekommen :-)
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Huonville Tasmanien 7109, Australien
Montag, 31. Oktober 2011
Was macht man in Tasmanien bei Regen?
Den Titel wurde bewusst so gewählt und auf die Floskel "schlechtes Wetter" verzichtet. Denn das schlechte Wetter müsste man dann doch genauer definieren.
Wir haben herausgefunden, dass zwischen Regen und Schauer auch unter den Einheimischen eine gewisse Diskrepanz herrscht. So ist für die einen Niederschlag von < 5min Schauer, für die
anderen liegt die Schmerzgrenze bei 1h und noch weitere reden von ein paar wenigen Stunden. Dann gibt es noch diese die von Schauer sprechen, wenn der Niederschlag zwischendurch mal (kurz) aussetzt, so wie wir dies am Tage des Schreibens dieses Beitrags erleben durften.
Wir haben aufgrund Zeitüberfluss ein bisschem im Informationsbüro eines 2000 Seelen Ortes rumgeschlendert und nach einer kurzen Konversation mit der Touristenfachfrau die Frage gestellt, was man an solchen Tagen wie heute machen können.
Die Antwort war:
- Im Regenwald 30min zu einem Wasserfall laufen (natürlich im Regenwald regnet es ja sowieso)
- in den Dünen spazierengehen
Also nicht mehrstündige Wanderungen wie bei gutem Wetter sondern einfach nur 1h. ;-)
Wir haben uns dann für ein Cafe entschieden und (wegen fehlendem Internet und ohne WiFi) einfach ein bisschen den Nachmittag genossen und die feinen Desserts in der Vitrine angeschaut (natürlich sind wir der Versuchung nicht erlegen).
Wir haben herausgefunden, dass zwischen Regen und Schauer auch unter den Einheimischen eine gewisse Diskrepanz herrscht. So ist für die einen Niederschlag von < 5min Schauer, für die
anderen liegt die Schmerzgrenze bei 1h und noch weitere reden von ein paar wenigen Stunden. Dann gibt es noch diese die von Schauer sprechen, wenn der Niederschlag zwischendurch mal (kurz) aussetzt, so wie wir dies am Tage des Schreibens dieses Beitrags erleben durften.
Wir haben aufgrund Zeitüberfluss ein bisschem im Informationsbüro eines 2000 Seelen Ortes rumgeschlendert und nach einer kurzen Konversation mit der Touristenfachfrau die Frage gestellt, was man an solchen Tagen wie heute machen können.
Die Antwort war:
- Im Regenwald 30min zu einem Wasserfall laufen (natürlich im Regenwald regnet es ja sowieso)
- in den Dünen spazierengehen
Also nicht mehrstündige Wanderungen wie bei gutem Wetter sondern einfach nur 1h. ;-)
Wir haben uns dann für ein Cafe entschieden und (wegen fehlendem Internet und ohne WiFi) einfach ein bisschen den Nachmittag genossen und die feinen Desserts in der Vitrine angeschaut (natürlich sind wir der Versuchung nicht erlegen).
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Launceston Tasmanien 7250, Australien
Dienstag, 25. Oktober 2011
Tasmanischer Teufel
Quasi ein Pflichtbeitrag. Wenn man Tasmanien hört dann ist der Teufel nicht weit. So wurden wir bereits in der Schweiz sehr oft auf dieses Tier angesprochen.
Und ja, wir haben ihn gehört, gesehen und gerochen. Wobei man das gerochen nicht näher definieren muss.
Gehört haben wir ihn zum ersten mal mitten in der Nacht auf einem Campground in einem der vielen Nationalparks Tasmaniens. Schlafgetrunken sind wir aber unbekümmert wieder eingeschlafen und haben erst am nächsten morgen realisiert, dass dies für uns der erste Tasmanische Teufel gewesen sein muss.
Geweckt von der Neugier haben wir uns am nächsten Tag in eine Teufel Auffangstation begeben und uns ein lebendes Exemplar angeschaut. Wäre das Gesicht ein bisschen netter, hätten wir beinahe ein solches Exemplar als Haustier mitgenommen.
Abgeschreckt hat uns dann auch die Fütterung und das Wissen um die durchbissenen Unterarme der Wärter.
Und ja, wir haben ihn gehört, gesehen und gerochen. Wobei man das gerochen nicht näher definieren muss.
Gehört haben wir ihn zum ersten mal mitten in der Nacht auf einem Campground in einem der vielen Nationalparks Tasmaniens. Schlafgetrunken sind wir aber unbekümmert wieder eingeschlafen und haben erst am nächsten morgen realisiert, dass dies für uns der erste Tasmanische Teufel gewesen sein muss.
Geweckt von der Neugier haben wir uns am nächsten Tag in eine Teufel Auffangstation begeben und uns ein lebendes Exemplar angeschaut. Wäre das Gesicht ein bisschen netter, hätten wir beinahe ein solches Exemplar als Haustier mitgenommen.
Abgeschreckt hat uns dann auch die Fütterung und das Wissen um die durchbissenen Unterarme der Wärter.
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Bridport Tasmanien 7262, Australien
Americas Cup: NZ vs SUI
Seit Alinghi protzt die Schweiz mit dem Namen Segelnation. Auch wenn diese Tage nun schon seit geraumer Zeit der Vergangenheit angehören, wollte Alan nochmals beweisen, dass dies nur Dank neuseeländischer Hilfe überhaupt so weit kam. Dank der Hilfe von André und einem Segelturn auf dem Bodensee waren wir zumindest keine vollkommenen Greenhorns betreffend Segeln.
Der Wettkampf fand in einer gut geschützten Bucht bei bestem Wetter in der Nähe von Hobart statt. Als Etappenziel der Reise wurde die idyllische Bruny Island gewählt. Neuseeland war vertreten von Alan und Mischling Mathilda; die Schweiz ging mit Gross und Klein Schweizer ins Rennen.
SUI kann kein Boot zur Verfügung stellen darum wird auf dem Trimaran von NZ gesegelt - NZ 1, SUI 0.
NZ bringt alle Beteiligten mit einem kleinen Beiboot trocken und sicher an Board - NZ 2, SUI 0.
Wegen zu wenig Wind wird der Battle unterbrochen und mit dem Motor wird das Schiff in Richtung Wind gebracht - keine weiteren Punkte.
Auf halbem Weg werden die Segel gehievt, weil der Motor den Geist aufgibt. Die Segelkünste bei wenig Wind ist ein eindeutiger Punktgewinn für NZ - NZ 3, SUI 0.
Dennoch wird der Motor kurzerhand repariert - NZ 4, SUI 0.
Trotz Vorkenntnis reichen die Segelkünste der Schweizer auch bei stärkerem Wind nicht aus - NZ 5, SUI 0.
Verpflegung: Die Schweiz hat 3 Brote gestrichen und Äpfel und Wasser mitgenommen, erster Punktgewinn für die Schweiz - NZ 5, SUI 1.
NZ kontert umgehend und zieht aus dem Rucksack Irish Coffee und Bier - NZ 6, SUI 1.
Wagemutiges entfernen von Algen bei voller Fahrt - NZ 7, SUI 1.
Landemanöver am Sandstrand mit vereinten Kräften, kein Punktgewinn.
NZ-Beharrlichkeit ermöglich in einem geschlossenen Kaffee eine Erfrischung - NZ 8, SUI 1.
Schweizer Finanzkraft entschädigt den Kaffeebetreiber - NZ 8, SUI 2.
Gross Schweizers Einsatz und Genauigkeit beim Unterwasser-Schiffsputz am Stand - NZ 8, SUI 3.
Sichere Rückfahrt mit klaren Vorteilen für NZ - NZ 9, SUI 3.
Beim Beladen des kleinen Beiboots durch Klein Schweizer löst sich das ungenügend befestigte Beiboot vom Segelboot, Punktverlust und beinahe Schwimmversuch im eiskalten Wasser für SUI - NZ 9, SUI 2.
Durch gekonntes Wenden am engen Anlegeplatz bringt NZ das Beiboot wieder zum Segelschiff, NZ 10, SUI 2.
Alles in allem ein klarer Sieg für Neuseeland aber der Ausflug hat riesig Spass gemacht.
Und seit ein paar Tagen sind die Neuseeländer (All blacks) auch die Könige im Rugby.
Der Wettkampf fand in einer gut geschützten Bucht bei bestem Wetter in der Nähe von Hobart statt. Als Etappenziel der Reise wurde die idyllische Bruny Island gewählt. Neuseeland war vertreten von Alan und Mischling Mathilda; die Schweiz ging mit Gross und Klein Schweizer ins Rennen.
SUI kann kein Boot zur Verfügung stellen darum wird auf dem Trimaran von NZ gesegelt - NZ 1, SUI 0.
NZ bringt alle Beteiligten mit einem kleinen Beiboot trocken und sicher an Board - NZ 2, SUI 0.
Wegen zu wenig Wind wird der Battle unterbrochen und mit dem Motor wird das Schiff in Richtung Wind gebracht - keine weiteren Punkte.
Auf halbem Weg werden die Segel gehievt, weil der Motor den Geist aufgibt. Die Segelkünste bei wenig Wind ist ein eindeutiger Punktgewinn für NZ - NZ 3, SUI 0.
Dennoch wird der Motor kurzerhand repariert - NZ 4, SUI 0.
Trotz Vorkenntnis reichen die Segelkünste der Schweizer auch bei stärkerem Wind nicht aus - NZ 5, SUI 0.
Verpflegung: Die Schweiz hat 3 Brote gestrichen und Äpfel und Wasser mitgenommen, erster Punktgewinn für die Schweiz - NZ 5, SUI 1.
NZ kontert umgehend und zieht aus dem Rucksack Irish Coffee und Bier - NZ 6, SUI 1.
Wagemutiges entfernen von Algen bei voller Fahrt - NZ 7, SUI 1.
Landemanöver am Sandstrand mit vereinten Kräften, kein Punktgewinn.
NZ-Beharrlichkeit ermöglich in einem geschlossenen Kaffee eine Erfrischung - NZ 8, SUI 1.
Schweizer Finanzkraft entschädigt den Kaffeebetreiber - NZ 8, SUI 2.
Gross Schweizers Einsatz und Genauigkeit beim Unterwasser-Schiffsputz am Stand - NZ 8, SUI 3.
Sichere Rückfahrt mit klaren Vorteilen für NZ - NZ 9, SUI 3.
Beim Beladen des kleinen Beiboots durch Klein Schweizer löst sich das ungenügend befestigte Beiboot vom Segelboot, Punktverlust und beinahe Schwimmversuch im eiskalten Wasser für SUI - NZ 9, SUI 2.
Durch gekonntes Wenden am engen Anlegeplatz bringt NZ das Beiboot wieder zum Segelschiff, NZ 10, SUI 2.
Alles in allem ein klarer Sieg für Neuseeland aber der Ausflug hat riesig Spass gemacht.
Und seit ein paar Tagen sind die Neuseeländer (All blacks) auch die Könige im Rugby.
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Hi Tassie
Die Leute vom Festland behaupten, dass die Tasmanier 2 Köpfe haben, welches mit der Inzucht zu tun haben soll. Es soll sogar entsprechende T-Shirt im Handel geben. Die Antwort der Tasmanier darauf ist: Wenn wir nach Australien gehen, haben wir wenigstens ein Gesprächspartner mit dem man vernünftig reden kann.
Diese Sätze zeigen, dass sich die Tasmanier bewusst nicht als Aussies sondern als Tassies bezeichnen.
Die Tasmanier haben uns hervorragend empfangen. Wir sind in einem herzigen kleinen Backpacker gelandet mit einem sehr freundlichen Besitzer.
Kurz vor unserer Abreise haben wir von Bekannten die Adresse einer ausgewanderten Schweizerin bekommen, welche wir auch kontaktierten. Bereits vor dem Treffen hat sie uns angeboten, dass wir bei ihnen eine Basis einrichten können und ihr Mann hatte gerade noch einen Autodeal, den wir dann gerne annahmen.
Wir haben also 20 Minuten südlich von Hobart ein kleines Zuhause bei Claudia und Alan mit eigenem Bad und kleiner Stube. Der Hund wurde auch bereits beim ersten Treffen mit einem Knochen bestochen, so dass auch er uns jeweils herzlich empfängt.
Die vielen guten und nützlichen Tipps haben uns bei der Planung der Reise sehr unterstützt.
Ausgerüstet mit einem Zelt, Stühlen uns einem Kühltruhe-Tisch machten wir uns mit dem alten weissen Toyota auf den Weg in Richtung Abenteuer.
Hier in Tasmanien gibt es in der technischen Ausrichtung gewisse Einschränkungen für Reisende. So kommt man nur schwierig zu Internet, und dies kann bis zu 20$ die Stunde kosten. WiFi ist sogar zum Teil unbekannt. Natürlich ist auch die Natel-Empfangsabdeckung bei einer so kleinen Bevölkerungsdichte nur spärlich.
Diese Sätze zeigen, dass sich die Tasmanier bewusst nicht als Aussies sondern als Tassies bezeichnen.
Die Tasmanier haben uns hervorragend empfangen. Wir sind in einem herzigen kleinen Backpacker gelandet mit einem sehr freundlichen Besitzer.
Kurz vor unserer Abreise haben wir von Bekannten die Adresse einer ausgewanderten Schweizerin bekommen, welche wir auch kontaktierten. Bereits vor dem Treffen hat sie uns angeboten, dass wir bei ihnen eine Basis einrichten können und ihr Mann hatte gerade noch einen Autodeal, den wir dann gerne annahmen.
Wir haben also 20 Minuten südlich von Hobart ein kleines Zuhause bei Claudia und Alan mit eigenem Bad und kleiner Stube. Der Hund wurde auch bereits beim ersten Treffen mit einem Knochen bestochen, so dass auch er uns jeweils herzlich empfängt.
Die vielen guten und nützlichen Tipps haben uns bei der Planung der Reise sehr unterstützt.
Ausgerüstet mit einem Zelt, Stühlen uns einem Kühltruhe-Tisch machten wir uns mit dem alten weissen Toyota auf den Weg in Richtung Abenteuer.
Hier in Tasmanien gibt es in der technischen Ausrichtung gewisse Einschränkungen für Reisende. So kommt man nur schwierig zu Internet, und dies kann bis zu 20$ die Stunde kosten. WiFi ist sogar zum Teil unbekannt. Natürlich ist auch die Natel-Empfangsabdeckung bei einer so kleinen Bevölkerungsdichte nur spärlich.
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Samstag, 22. Oktober 2011
Blau-grün-grau blüht der Enzian
Nein wir sind hier unten noch nicht gaga wie vielleicht der Titel dieses Beitrags zu vermitteln versucht. Hier in Tasmanien kriegt man blaue Lippen von der kalten Luft, in unseren Schuhen wächst grünes Moos und der Himmel hat bereits jegliche Grautöne angenommen welche die weibliche Bevölkerung zu deklarieren weiss. ;-)
Dies könnten durchaus Zeilen aus einem Reiseblog von Tasmanien sein. Es könnte aber auch lauten: Tasmanien mit den wunderbaren Stränden mit glasklarem blauem Wasser, die grünen saftigen Wiesen und Wälder, welche Tieren wie Wallabies, Kangaroos, Tasmanischem Teufel Nahrung und/oder Unterschlupf bieten und die alles andere als graue Pracht der vielen Vogelarten.
Und der Enzian steht für gewisse Ähnlichkeiten zur Schweiz, welche nicht von der Hand zu weisen ist.
Ja - wir sind in Tasmanien angekommen. Aber macht euch ein eigenes Bild.
Dies könnten durchaus Zeilen aus einem Reiseblog von Tasmanien sein. Es könnte aber auch lauten: Tasmanien mit den wunderbaren Stränden mit glasklarem blauem Wasser, die grünen saftigen Wiesen und Wälder, welche Tieren wie Wallabies, Kangaroos, Tasmanischem Teufel Nahrung und/oder Unterschlupf bieten und die alles andere als graue Pracht der vielen Vogelarten.
Und der Enzian steht für gewisse Ähnlichkeiten zur Schweiz, welche nicht von der Hand zu weisen ist.
Ja - wir sind in Tasmanien angekommen. Aber macht euch ein eigenes Bild.
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Hobart Tasmanien, Australien
Freitag, 21. Oktober 2011
Blumps oder fliegende Koalas
Eines haben wir bereits in den ersten Wochen in Australien gelernt. Koalas besitzen nicht eine ausreichende Kenntnis über die Festigkeitslehre.
Bei einem kurzen Buschwalk konnten wir verschiedene Koalas auf den Bäumen beobachten, als plötzlich eine Mutter mit ihrem schon eher grossen Kind aus ca. 10 Meter fällt. Der Ast auf dem sie versuchte ein paar Eukalypthus-Blätter zu ergattern hat einfach ihr Gewicht nicht ausgehalten und sie sind regelrecht auf den Boden gedonnert.
Glücklicherweise konnten die Mutter nach einer kurzen Verschnaufspause ohne sichtbaren Verletzungen wieder den nächsten Baum erklettern. Der Schock muss jedoch tief gesessen haben, liess sie sich doch ungestört fotografieren und ruhte sich nach jedem erklettertem Meter ein paar Minuten aus.
Übrigens sind von Bäumen fallende Koalas auch die häufigsten Gründe für die Koala-Verkehrstote. Zudem wir ein Koala Weibchen mit Nachwuchs (dieser wird ca. 2 Jahre getragen und gefüttert) gerne von Männchen in einem Baum abgedrängt, bis sie runter fällt und möglichst das Kind verliert. Ein Koala-Weibchen ohne Kind wäre nämlich wieder geschlechtsreif. Man(n) muss sich einfach zu helfen wissen ;-)
Noch eine kleine Bemerkung am Rande.
Eine wahre Geschichte vom Bimbi Caravan Park. Eine europäische Familie rennt bei Dämmerung ganz erschrocken und zerstört aus dem Wald und schreit um Hilfe. Auf die Frage des Parkbesitzers warum so eilig antwortet die Gruppe, dass sie soeben Wildschweine im Wald begegnet sind. Der Gruppe wird erklärt, dass es in Australien keine Wildschweine gibt, was diese jedoch nicht sichtlich beruhigt, da sie überzeugt ist, welche gehört zu haben.
Zurück im Wald zeigt Frank vom Bimbi Park die Ursache des Geschreis und die Familie wird Zeuge eines Territorialkampfes zweier Koala Männchen.
Tatsächlich ähnelt ihr Geschrei dem eines Wildschweins und ist am Abend oft zu hören.

Bei einem kurzen Buschwalk konnten wir verschiedene Koalas auf den Bäumen beobachten, als plötzlich eine Mutter mit ihrem schon eher grossen Kind aus ca. 10 Meter fällt. Der Ast auf dem sie versuchte ein paar Eukalypthus-Blätter zu ergattern hat einfach ihr Gewicht nicht ausgehalten und sie sind regelrecht auf den Boden gedonnert.
Glücklicherweise konnten die Mutter nach einer kurzen Verschnaufspause ohne sichtbaren Verletzungen wieder den nächsten Baum erklettern. Der Schock muss jedoch tief gesessen haben, liess sie sich doch ungestört fotografieren und ruhte sich nach jedem erklettertem Meter ein paar Minuten aus.
Übrigens sind von Bäumen fallende Koalas auch die häufigsten Gründe für die Koala-Verkehrstote. Zudem wir ein Koala Weibchen mit Nachwuchs (dieser wird ca. 2 Jahre getragen und gefüttert) gerne von Männchen in einem Baum abgedrängt, bis sie runter fällt und möglichst das Kind verliert. Ein Koala-Weibchen ohne Kind wäre nämlich wieder geschlechtsreif. Man(n) muss sich einfach zu helfen wissen ;-)
Noch eine kleine Bemerkung am Rande.
Eine wahre Geschichte vom Bimbi Caravan Park. Eine europäische Familie rennt bei Dämmerung ganz erschrocken und zerstört aus dem Wald und schreit um Hilfe. Auf die Frage des Parkbesitzers warum so eilig antwortet die Gruppe, dass sie soeben Wildschweine im Wald begegnet sind. Der Gruppe wird erklärt, dass es in Australien keine Wildschweine gibt, was diese jedoch nicht sichtlich beruhigt, da sie überzeugt ist, welche gehört zu haben.
Zurück im Wald zeigt Frank vom Bimbi Park die Ursache des Geschreis und die Familie wird Zeuge eines Territorialkampfes zweier Koala Männchen.
Tatsächlich ähnelt ihr Geschrei dem eines Wildschweins und ist am Abend oft zu hören.
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Nubeena Tasmanien 7184, Australien
Montag, 17. Oktober 2011
GOR, GOW oder einfach GOC
Nein, die Titel Buchstaben sind keine Zutaten für ein Lied der Fanta-4. Mehr bedeuten sie für uns eine abwechslunsgreiche und geniale Zeit im Westen von Melbourne.
Gemeint ist dabei die Great Ocean Coast, die Great Ocean Road und der Great Ocean Walk, alles an der Great Ocean Coast einer der eindrücklichsten und abwechslungsreichsten Küstenabschnitten der grossen Insel Australiens.
Mit einem weiteren Auto, welches wir über Holiday Autos (sehr zu empfehlen) gebucht haben, sind wir der GOR entlang zur Basis unserer 5-tägigen Wanderung über knapp 100km gefahren. Im Bimbi Caravan Park haben wir ein grosszügiges Cottage mit eigener Küche, Aufenthaltsraum, Terrasse und gemütlichem Schlafzimmer bezogen.
Jeden Morgen hat uns ein Fahrer zum Ziel begleitet, wo wir unser Auto abgestellt haben und sind zusammen mit dem Tagesrucksack an den Ausgangspunkt der Tagesetappe gefahren worden. Dieser Form war für uns Luxus-Wandern.
Bei den Besitzer des Cravan-Parks müssen wir sympatisch erschienen sein oder ziemlich ausgehungert ausgesehen haben, denn für den zweiten Tag haben sie uns zu selbstgemachten Pizzas im selbstgemachten Holzofen eingeladen.
Die Wanderung war trotz all dem Luxus noch gebührend anstrengend. Dank grösseren Schlammpartien, butterweichem Sandstrand und teils starkem Wind musste für einen Schritt jeweils der mehrfache normale Energiebedarf aufgewendet werden. Dazu kam starker Regen am 4ten Tag. Gemixt mit starkem Seitenwind blieb auch die Unterhose nicht von den Wassermassen verschohnt. Nach 10 Sekunden Überirdisch-Vollgas-Quer-VonDerSeite-Regen wäre man bei einem Vollbad mit den gleichen Klamotten nicht mehr nasser geworden und 10 Sekunden reichen leider nicht mal um die Regenhosen anzuziehen.
Mit gutem Gefühl und geschockt über die Touristenmassen bei den 12 Aposteln haben wir die Rückreise nach Melbourne unter die Räder genommen.
Gemeint ist dabei die Great Ocean Coast, die Great Ocean Road und der Great Ocean Walk, alles an der Great Ocean Coast einer der eindrücklichsten und abwechslungsreichsten Küstenabschnitten der grossen Insel Australiens.
Mit einem weiteren Auto, welches wir über Holiday Autos (sehr zu empfehlen) gebucht haben, sind wir der GOR entlang zur Basis unserer 5-tägigen Wanderung über knapp 100km gefahren. Im Bimbi Caravan Park haben wir ein grosszügiges Cottage mit eigener Küche, Aufenthaltsraum, Terrasse und gemütlichem Schlafzimmer bezogen.
Jeden Morgen hat uns ein Fahrer zum Ziel begleitet, wo wir unser Auto abgestellt haben und sind zusammen mit dem Tagesrucksack an den Ausgangspunkt der Tagesetappe gefahren worden. Dieser Form war für uns Luxus-Wandern.
Bei den Besitzer des Cravan-Parks müssen wir sympatisch erschienen sein oder ziemlich ausgehungert ausgesehen haben, denn für den zweiten Tag haben sie uns zu selbstgemachten Pizzas im selbstgemachten Holzofen eingeladen.
Die Wanderung war trotz all dem Luxus noch gebührend anstrengend. Dank grösseren Schlammpartien, butterweichem Sandstrand und teils starkem Wind musste für einen Schritt jeweils der mehrfache normale Energiebedarf aufgewendet werden. Dazu kam starker Regen am 4ten Tag. Gemixt mit starkem Seitenwind blieb auch die Unterhose nicht von den Wassermassen verschohnt. Nach 10 Sekunden Überirdisch-Vollgas-Quer-VonDerSeite-Regen wäre man bei einem Vollbad mit den gleichen Klamotten nicht mehr nasser geworden und 10 Sekunden reichen leider nicht mal um die Regenhosen anzuziehen.
Mit gutem Gefühl und geschockt über die Touristenmassen bei den 12 Aposteln haben wir die Rückreise nach Melbourne unter die Räder genommen.
Labels:
Australien,
Melbourne
Standort:
Hobart Tasmanien, Australien
Hi Aussies, how is it going?
Nach einem langen und entspannenden Flug über Singapore mit Singapore Airline (nur zu empfehlen) sind wir müde aber glücklich in Melbourne angekommen. Ein kurzes How is it going an der Hotel Reception und ab ins Bett.
Der Moment ist gekommen um unsere letzte Reise-Etappe auf unserer Inseltour in Angriff zu nehmen. Leider sind auch schon mehr als die Hälfte unserer Ferien vorbei :-( aber es wartet glücklicherweise immer noch die Hälfte ;-).
Melbourne war angesagt, eine Schmucke Metropole im Süden Australiens. In dieser Stadt ist man absolut entspannungsgefährdet. Hübsche Parks, ein schmucker Federation Square und gemütliche Kaffees am Yarra haben uns 3 Tage verwöhnt. Und dann noch diese Aussies ...
Schon auf der Reise nach Singapore hat uns unsere sehr freundliche Sitznachbarin mit Informationen für unseren Aufenthalt im 5ten Kontinent vollgetextet. Wir haben möglichst alles aufgesaugt und als dann ihr Mann mit uns erbarmen hatte und seine Frau besänftigte, hatten wir auch schon eine Übernachtungsmöglichkeit in Perth, wenn es in Tasmanien dann doch zu kalt würde.
Weiter sassen wir mit einem Stadtplan in einem Kaffee in Melbourne als uns unsere Nachbarin gefragt hat, ob sie uns ein paar Tipps für die Stadt geben dürfe. Alles Tipps die besser sind als jeder Reiseführer.
Von allen Seiten hören wir oft: We know you are on budget, but ...
Nur warum wecken wir den Anschein der Budget Traveller? Sind wir bereits so verwarlost? Sind unsere Geruchsausdünstigungen sehr unangenehm? Sehen wir so erfolgslos aus? Oder ist es einfach unser so junges Aussehen?
Wir konnten diese Behauptungen noch nicht be- oder entkräftigen, aber vor allem für gross Schweizer ist es eindeutig die letzte Aussage.
Der Moment ist gekommen um unsere letzte Reise-Etappe auf unserer Inseltour in Angriff zu nehmen. Leider sind auch schon mehr als die Hälfte unserer Ferien vorbei :-( aber es wartet glücklicherweise immer noch die Hälfte ;-).
Melbourne war angesagt, eine Schmucke Metropole im Süden Australiens. In dieser Stadt ist man absolut entspannungsgefährdet. Hübsche Parks, ein schmucker Federation Square und gemütliche Kaffees am Yarra haben uns 3 Tage verwöhnt. Und dann noch diese Aussies ...
Schon auf der Reise nach Singapore hat uns unsere sehr freundliche Sitznachbarin mit Informationen für unseren Aufenthalt im 5ten Kontinent vollgetextet. Wir haben möglichst alles aufgesaugt und als dann ihr Mann mit uns erbarmen hatte und seine Frau besänftigte, hatten wir auch schon eine Übernachtungsmöglichkeit in Perth, wenn es in Tasmanien dann doch zu kalt würde.
Weiter sassen wir mit einem Stadtplan in einem Kaffee in Melbourne als uns unsere Nachbarin gefragt hat, ob sie uns ein paar Tipps für die Stadt geben dürfe. Alles Tipps die besser sind als jeder Reiseführer.
Von allen Seiten hören wir oft: We know you are on budget, but ...
Nur warum wecken wir den Anschein der Budget Traveller? Sind wir bereits so verwarlost? Sind unsere Geruchsausdünstigungen sehr unangenehm? Sehen wir so erfolgslos aus? Oder ist es einfach unser so junges Aussehen?
Wir konnten diese Behauptungen noch nicht be- oder entkräftigen, aber vor allem für gross Schweizer ist es eindeutig die letzte Aussage.
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Australien,
Melbourne
Standort:
Hobart Tasmanien, Australien
Samstag, 15. Oktober 2011
Hallo zurück und Rückblick Irland
So, es sind nun einige Wochen vergangen seit dem letzten Eintrag in diesem Blog.
In der Zwischenzeit sind wir schon wieder in Australien und die Zeit rennt.
Dennoch möchten klein und gross Schweizer noch eine kleine Rückblende über Irland machen.
Waren es doch 2.5 Wochen mit höchst abwechselndem Wetter, ca. 2600km und vielen Erlebnissen.
Zu diesen Erlebnissen gehört sicherlich auch die irländische Küche - für uns ein bisschen gewöhnungsbedürftig. Oder was wird erwartet wenn man eine Lasagne bestellt - gross Schweizers Lieblingsgericht? Es war schon ein bisschen verwunderlich, dass da noch ein Salat dabei war, dass aber auch Pommes dazugehört war die grösste Überraschung (es waren sogar mehr Pommes als Lasagne). Oder zu einem Steak wird Pommes und Kartoffelstock serviert.
Der Fisch den wir gegessen haben - ja beide - war richtig gut. Zurück im B&B wurde jeweils das Aussehen und der deutsche Namen des verspiesenen Schwimmers gesucht, da uns die englischen Fischnamen nicht so geläufig waren und wir uns deshalb erfolgeich auf Experimente einliesen.
Gewöhnungsbedürftig war auch das Autofahren - auf der anderen Strassenseite - und die dazugehörigen Änderungen. Alles ein bisschen anders, glücklicherweise stimmte Kupplung, Bremse und Gaspedal mit den eigenen Gewohnheiten überein.
Auch im Strassenverkehr gab es ein paar Horizonterweiterungen. Lichtsignal im 3-spurigen Kreisverkehr, 100km/h Geschwindigkeitsbegrenzung vor Kreisverkehr, Parken am Strassenrand damit der fliessende Verkehr den Wohlfühlbereich verlassen muss um durchzufahren, "Warnblinker und Lichthupe" wenn schnelleren Autos den Vortritt gelassen wird als "danke und gerngeschehen" ...
Nicht nur der Fahrer musste sich umgewöhnen, auch der Beifahrer hatte einen anstrengenden Job, so musste doch immer wieder kommentiert werden, wie nahe man wieder an der Steinwand vorbeigefahren ist. Müssen die Irländer oft eine Steinmauer oder eine Baumallee direkt an den Strassenrand pflanzen.
Alles in allem haben wir diese Zeit in Irland sehr genossen. Die Leute waren deutlich offener als in Island und wir hatten durch Empfehlungen wunderbare und grösszügige B&B's für die Übernachtung. Die Landschaft war sehr grün und wir haben die historischen Bauten und Geschichten genossen.
In der Zwischenzeit sind wir schon wieder in Australien und die Zeit rennt.
Dennoch möchten klein und gross Schweizer noch eine kleine Rückblende über Irland machen.
Waren es doch 2.5 Wochen mit höchst abwechselndem Wetter, ca. 2600km und vielen Erlebnissen.
Zu diesen Erlebnissen gehört sicherlich auch die irländische Küche - für uns ein bisschen gewöhnungsbedürftig. Oder was wird erwartet wenn man eine Lasagne bestellt - gross Schweizers Lieblingsgericht? Es war schon ein bisschen verwunderlich, dass da noch ein Salat dabei war, dass aber auch Pommes dazugehört war die grösste Überraschung (es waren sogar mehr Pommes als Lasagne). Oder zu einem Steak wird Pommes und Kartoffelstock serviert.
Der Fisch den wir gegessen haben - ja beide - war richtig gut. Zurück im B&B wurde jeweils das Aussehen und der deutsche Namen des verspiesenen Schwimmers gesucht, da uns die englischen Fischnamen nicht so geläufig waren und wir uns deshalb erfolgeich auf Experimente einliesen.
Gewöhnungsbedürftig war auch das Autofahren - auf der anderen Strassenseite - und die dazugehörigen Änderungen. Alles ein bisschen anders, glücklicherweise stimmte Kupplung, Bremse und Gaspedal mit den eigenen Gewohnheiten überein.
Auch im Strassenverkehr gab es ein paar Horizonterweiterungen. Lichtsignal im 3-spurigen Kreisverkehr, 100km/h Geschwindigkeitsbegrenzung vor Kreisverkehr, Parken am Strassenrand damit der fliessende Verkehr den Wohlfühlbereich verlassen muss um durchzufahren, "Warnblinker und Lichthupe" wenn schnelleren Autos den Vortritt gelassen wird als "danke und gerngeschehen" ...
Nicht nur der Fahrer musste sich umgewöhnen, auch der Beifahrer hatte einen anstrengenden Job, so musste doch immer wieder kommentiert werden, wie nahe man wieder an der Steinwand vorbeigefahren ist. Müssen die Irländer oft eine Steinmauer oder eine Baumallee direkt an den Strassenrand pflanzen.
Alles in allem haben wir diese Zeit in Irland sehr genossen. Die Leute waren deutlich offener als in Island und wir hatten durch Empfehlungen wunderbare und grösszügige B&B's für die Übernachtung. Die Landschaft war sehr grün und wir haben die historischen Bauten und Geschichten genossen.
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Irland
Standort:
Hobart Tasmanien, Australien
Sonntag, 25. September 2011
Ferien in denen man alles vergisst!!!
Um euch zu schonen haben wir den Blog ein bisschen vernachlässigt. ;-)
Wir haben Island vor ca. 3 Wochen verlassen und geniessen noch die letzten Tage in Irland.
Irland ist auch wunderhübsch, hat in der deutschen Sprache nur ein unterschiedlicher Buchstaben (Island => Irland) und auch sonst ein paar Gemeinsamkeiten (z.B. Wind).
Es gibt aber auch Aussergewöhnliches in diesem Land (Müsterchen unten) ...
Fortsetzung folgt.
Wir haben Island vor ca. 3 Wochen verlassen und geniessen noch die letzten Tage in Irland.
Irland ist auch wunderhübsch, hat in der deutschen Sprache nur ein unterschiedlicher Buchstaben (Island => Irland) und auch sonst ein paar Gemeinsamkeiten (z.B. Wind).
Es gibt aber auch Aussergewöhnliches in diesem Land (Müsterchen unten) ...
Fortsetzung folgt.
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Irland
Standort:
Malahide, Co. Fingal, Irland
Der wilde Westen
Auf unserer Reise geht es bereits Richtung Herbst. Das Wetter ist unstabil und die Winde werden stärker. Dazu kommen die rauen Kliffs, die unendlich zerklüfteten Fjords und die verd...... holprige Strasse. Berge stehen mit steilen Flanken in der Landschaft und hier ist die Natur in den grössten Teilen noch richtig Natur geblieben.
Die Strassen tragen in gewissen Teilen zum langsamen Weiterkommen bei, was auch viele Touristen vom Besuch des nördlichen Westen abhält. Zudem sind die sehenswerten Orte sehr weit auseinander und wie gesagt, die Strassen ...
Ganz erschrocken waren wir, als wir in "Isafjördur" im Tourismusbüro nach einer kleinen Wanderung in der Region fragten. Die Antwort war inhaltlich ansprechend und ausschweifend und nicht so kurz und trocken wie im Rest der Insel. Generell sind die Leute hier eher warm und gesprächig.
Als wir für unsere letzten Tage in Reykjavik eine Übernachtungsmöglichkeit suchten, mussten wir feststellen, das die Hauptstadt beinahe ausgebucht war. Glücklicherweise haben wir für die letzten beiden Tage ein bisschen ausserhalb eine sehr herzige Unterkunft gefunden.
Mit schweren Herzen haben wir danach die Insel in Richtung Schweiz wieder verlassen. Auch beim Ausreisen wurden wir nicht verschont vom Ausdruck: "Ou Sie haben aber Übergewicht". Die lange Warteschlange und der Wille etwas auszupacken (auch wenn es nur ca. 200g waren) haben die Dame am Check-In aber umgestimmt.
Aber diese Insel hat es uns schon ein bisschen angetan.
Noch eine kleine Bemerkung am Rande. Der grösste Unterschied zwischen einem schweizerischen und islänischen Kaff ist, dass anstelle eines Geldautomaten ein Hallenbad mit mindestens einer riesigen Rutschbahn steht. Ein Vergnügen für (Gross und) Klein Schweizer.
Der heisskalte Norden
Egilstadir bis Holmavik


Dieser Teil des Landes hat sich mit 2 verschiedenen Gesichtern gezeigt.
Der starke Wind kombiniert mit den kühlen Temperaturen haben eine zusätzliche Kleidungsschicht und meistens Kappe und Handschuhe nötig gemacht. Wir haben oft Hostels für die Übernachtung gewählt weil es uns einfach zu kalt wurde.
Im Gegensatz dazu ist diese Region geothermisch sehr aktiv und dementsprechend findet man immer wieder eine heisse Quelle, kochender Schlamm oder dampfausspeiende Erdlöcher. Hier wird auch die Geothermie als Elektrizitätsgewinnung genutzt.
Die Landschaft ist sehr abwechslungsreich. In einem Teil hat die NASA für ihre Mondlandungen trainiert (Steinwüsten welche dem Mond ähneln), in anderen Teilen ist Lava in allen Farben und Formen vorhanden und dann sind da auch die Wiesen und "Wälder".
Der Ozean ist sehr nährreich und es hat viele Vögel und Fische. Dazu gehört auch der Buckelwal, welchem wir beim Spielen eine Stunde lang zuschauen durften.
Durch die sehr präsente Fischindustrie (wobei Walfang und Walbeobachtung am Steg quasi nebeneinander zu finden sind) ist die Bevölkerungsdichte grösser als in anderen Teilen der Insel (ausgenommen Reykjavik).
In unserem Reiseführer (Lonely Planet) haben wir folgenden Witz gefunden (betreffend die Grösse der Bäume): Was machst du wenn du in einem Wald in Island die Orientierung verloren hast? - Aufstehen.
Der starke Wind kombiniert mit den kühlen Temperaturen haben eine zusätzliche Kleidungsschicht und meistens Kappe und Handschuhe nötig gemacht. Wir haben oft Hostels für die Übernachtung gewählt weil es uns einfach zu kalt wurde.
Im Gegensatz dazu ist diese Region geothermisch sehr aktiv und dementsprechend findet man immer wieder eine heisse Quelle, kochender Schlamm oder dampfausspeiende Erdlöcher. Hier wird auch die Geothermie als Elektrizitätsgewinnung genutzt.
Die Landschaft ist sehr abwechslungsreich. In einem Teil hat die NASA für ihre Mondlandungen trainiert (Steinwüsten welche dem Mond ähneln), in anderen Teilen ist Lava in allen Farben und Formen vorhanden und dann sind da auch die Wiesen und "Wälder".
Der Ozean ist sehr nährreich und es hat viele Vögel und Fische. Dazu gehört auch der Buckelwal, welchem wir beim Spielen eine Stunde lang zuschauen durften.
Durch die sehr präsente Fischindustrie (wobei Walfang und Walbeobachtung am Steg quasi nebeneinander zu finden sind) ist die Bevölkerungsdichte grösser als in anderen Teilen der Insel (ausgenommen Reykjavik).
In unserem Reiseführer (Lonely Planet) haben wir folgenden Witz gefunden (betreffend die Grösse der Bäume): Was machst du wenn du in einem Wald in Island die Orientierung verloren hast? - Aufstehen.
Sonntag, 4. September 2011
Der nasse Osten
Höfn bis Egilstadir

Pünklich auf die Ostseite der Insel hat uns der Regen erreicht. Trotz des schlechten Wetters haben wir aber die Ostfjords brav abgekurvt, auch wenn zum Teil die Aussicht nur ein paar 100m betragen hat. Glücklicherweise ist das Wetter sehr abwechslungsreich und somit kamen wir immer wieder in den Genuss der grandiosen Felsformationen. Die originellste Übernachtung hatten wir in einem total verschlafenem Kaff in einer ehemaligen kleinen Kirche.
Im Osten des Landes steht auch einer der grössten ökologischen Fragezeichen des Landes, nämlich eine gigantische Aluminium-Schmelze. Hier wird das Bauxit von Australien hergebracht und das Aluminium danach für Dosen nach Amerika geliefert. Und nur weil die Amis das Recycling nicht erfunden haben.
Der Standort des 2km langen Industriekomplexes wurde aufgrund des billigen Strompreises gewählt. Es wurde jedoch extra hierfür ein grosses Tal in den Highlands aufgestaut damit auch die benötigten 600MWh zur Verfügung stehen.
Die Landschaft besteht aus vielen Fjorden mit abgestuften Bergen dazwischen. Die Dörfer sind niedlich klein und sehr spärlich. Hier leben die meisten Menschen von der Fischerei und der Aluminium-Schmelze. Sehr wenige Leute arbeiten für den Tourismus.
Im Osten des Landes steht auch einer der grössten ökologischen Fragezeichen des Landes, nämlich eine gigantische Aluminium-Schmelze. Hier wird das Bauxit von Australien hergebracht und das Aluminium danach für Dosen nach Amerika geliefert. Und nur weil die Amis das Recycling nicht erfunden haben.
Der Standort des 2km langen Industriekomplexes wurde aufgrund des billigen Strompreises gewählt. Es wurde jedoch extra hierfür ein grosses Tal in den Highlands aufgestaut damit auch die benötigten 600MWh zur Verfügung stehen.
Die Landschaft besteht aus vielen Fjorden mit abgestuften Bergen dazwischen. Die Dörfer sind niedlich klein und sehr spärlich. Hier leben die meisten Menschen von der Fischerei und der Aluminium-Schmelze. Sehr wenige Leute arbeiten für den Tourismus.
Der eisige Süden
Reykjavik bis Höfn

Dieser Titel ist nicht bezüglich der Temperaturen auf unserer Reise, sondern bezüglich der gigantischen Eismassen, welche vorwiegend vom Süden des Landes zugänglich sind, gewählt.
Dies beinhaltet auch die grösste Eismasse ausserhalb der Pole, den Vatnajökul. Im Süden der Insel hat klein und gross Wanderer auch viele schöne Regionen den Wanderschuhen nähergebracht. Die Landschaft ist sehr vielfälltig, von Moos bewachsenen hügligen Weiten, zu Lava überströmten Ebenen bis zu riesigen Flussdeltas, die meistens aber nur von vielen kleinen Flüsschen durchströmt werden. Aber wehe es schmelzt ein grösserer Teil des Eises durch vulkanische Aktivität, oder es leert sich wieder mal ein Gletschersee, dann soll eine grosse und mächtige Sintflut entstehen.
Der Süden ist die attraktivste Region für Touristen. Die sehenswerten Punkte wurden von Reisecar Touristen regelrecht überrannt. Doch der Sommer in Island ist nicht lang. Vor Juli und nach August ist es hier ruhig.
Die Temperaturen im Süden haben meist angenehme T-Shirt Werte erreicht.
Die Strassen sind meistens gut jedoch sagt der Isländer: Stassen und Brücken sind nur vorübergehende Bauten. 3 Wochen vor unserer Ankunft in Island wurde eine Brücke einfach so weggeschwemmt.
Sprüche auf touri T-Shirt:
- Iceland has no cash but ash
- Grimsvötn is much easier to pronounce than Eyjafjallajökull (versuchts erst gar nicht, die sagen es sowieso anders als es geschrieben wird)
- und viele mehr
Dies beinhaltet auch die grösste Eismasse ausserhalb der Pole, den Vatnajökul. Im Süden der Insel hat klein und gross Wanderer auch viele schöne Regionen den Wanderschuhen nähergebracht. Die Landschaft ist sehr vielfälltig, von Moos bewachsenen hügligen Weiten, zu Lava überströmten Ebenen bis zu riesigen Flussdeltas, die meistens aber nur von vielen kleinen Flüsschen durchströmt werden. Aber wehe es schmelzt ein grösserer Teil des Eises durch vulkanische Aktivität, oder es leert sich wieder mal ein Gletschersee, dann soll eine grosse und mächtige Sintflut entstehen.
Der Süden ist die attraktivste Region für Touristen. Die sehenswerten Punkte wurden von Reisecar Touristen regelrecht überrannt. Doch der Sommer in Island ist nicht lang. Vor Juli und nach August ist es hier ruhig.
Die Temperaturen im Süden haben meist angenehme T-Shirt Werte erreicht.
Die Strassen sind meistens gut jedoch sagt der Isländer: Stassen und Brücken sind nur vorübergehende Bauten. 3 Wochen vor unserer Ankunft in Island wurde eine Brücke einfach so weggeschwemmt.
Sprüche auf touri T-Shirt:
- Iceland has no cash but ash
- Grimsvötn is much easier to pronounce than Eyjafjallajökull (versuchts erst gar nicht, die sagen es sowieso anders als es geschrieben wird)
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