Seit Alinghi protzt die Schweiz mit dem Namen Segelnation. Auch wenn diese Tage nun schon seit geraumer Zeit der Vergangenheit angehören, wollte Alan nochmals beweisen, dass dies nur Dank neuseeländischer Hilfe überhaupt so weit kam. Dank der Hilfe von André und einem Segelturn auf dem Bodensee waren wir zumindest keine vollkommenen Greenhorns betreffend Segeln.
Der Wettkampf fand in einer gut geschützten Bucht bei bestem Wetter in der Nähe von Hobart statt. Als Etappenziel der Reise wurde die idyllische Bruny Island gewählt. Neuseeland war vertreten von Alan und Mischling Mathilda; die Schweiz ging mit Gross und Klein Schweizer ins Rennen.
SUI kann kein Boot zur Verfügung stellen darum wird auf dem Trimaran von NZ gesegelt - NZ 1, SUI 0.
NZ bringt alle Beteiligten mit einem kleinen Beiboot trocken und sicher an Board - NZ 2, SUI 0.
Wegen zu wenig Wind wird der Battle unterbrochen und mit dem Motor wird das Schiff in Richtung Wind gebracht - keine weiteren Punkte.
Auf halbem Weg werden die Segel gehievt, weil der Motor den Geist aufgibt. Die Segelkünste bei wenig Wind ist ein eindeutiger Punktgewinn für NZ - NZ 3, SUI 0.
Dennoch wird der Motor kurzerhand repariert - NZ 4, SUI 0.
Trotz Vorkenntnis reichen die Segelkünste der Schweizer auch bei stärkerem Wind nicht aus - NZ 5, SUI 0.
Verpflegung: Die Schweiz hat 3 Brote gestrichen und Äpfel und Wasser mitgenommen, erster Punktgewinn für die Schweiz - NZ 5, SUI 1.
NZ kontert umgehend und zieht aus dem Rucksack Irish Coffee und Bier - NZ 6, SUI 1.
Wagemutiges entfernen von Algen bei voller Fahrt - NZ 7, SUI 1.
Landemanöver am Sandstrand mit vereinten Kräften, kein Punktgewinn.
NZ-Beharrlichkeit ermöglich in einem geschlossenen Kaffee eine Erfrischung - NZ 8, SUI 1.
Schweizer Finanzkraft entschädigt den Kaffeebetreiber - NZ 8, SUI 2.
Gross Schweizers Einsatz und Genauigkeit beim Unterwasser-Schiffsputz am Stand - NZ 8, SUI 3.
Sichere Rückfahrt mit klaren Vorteilen für NZ - NZ 9, SUI 3.
Beim Beladen des kleinen Beiboots durch Klein Schweizer löst sich das ungenügend befestigte Beiboot vom Segelboot, Punktverlust und beinahe Schwimmversuch im eiskalten Wasser für SUI - NZ 9, SUI 2.
Durch gekonntes Wenden am engen Anlegeplatz bringt NZ das Beiboot wieder zum Segelschiff, NZ 10, SUI 2.
Alles in allem ein klarer Sieg für Neuseeland aber der Ausflug hat riesig Spass gemacht.
Und seit ein paar Tagen sind die Neuseeländer (All blacks) auch die Könige im Rugby.
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