Samstag, 15. Oktober 2011

Hallo zurück und Rückblick Irland

So, es sind nun einige Wochen vergangen seit dem letzten Eintrag in diesem Blog.
In der Zwischenzeit sind wir schon wieder in Australien und die Zeit rennt.

Dennoch möchten klein und gross Schweizer noch eine kleine Rückblende über Irland machen.
Waren es doch 2.5 Wochen mit höchst abwechselndem Wetter, ca. 2600km und vielen Erlebnissen.

Zu diesen Erlebnissen gehört sicherlich auch die irländische Küche - für uns ein bisschen gewöhnungsbedürftig. Oder was wird erwartet wenn man eine Lasagne bestellt - gross Schweizers Lieblingsgericht? Es war schon ein bisschen verwunderlich, dass da noch ein Salat dabei war, dass aber auch Pommes dazugehört war die grösste Überraschung (es waren sogar mehr Pommes als Lasagne). Oder zu einem Steak wird Pommes und Kartoffelstock serviert.
Der Fisch den wir gegessen haben - ja beide - war richtig gut. Zurück im B&B wurde jeweils das Aussehen und der deutsche Namen des verspiesenen Schwimmers gesucht, da uns die englischen Fischnamen nicht so geläufig waren und wir uns deshalb erfolgeich auf Experimente einliesen.

Gewöhnungsbedürftig war auch das Autofahren - auf der anderen Strassenseite - und die dazugehörigen Änderungen. Alles ein bisschen anders, glücklicherweise stimmte Kupplung, Bremse und Gaspedal mit den eigenen Gewohnheiten überein.
Auch im Strassenverkehr gab es ein paar Horizonterweiterungen. Lichtsignal im 3-spurigen Kreisverkehr, 100km/h Geschwindigkeitsbegrenzung vor Kreisverkehr, Parken am Strassenrand damit der fliessende Verkehr den Wohlfühlbereich verlassen muss um durchzufahren, "Warnblinker und Lichthupe" wenn schnelleren Autos den Vortritt gelassen wird als "danke und gerngeschehen" ...
Nicht nur der Fahrer musste sich umgewöhnen, auch der Beifahrer hatte einen anstrengenden Job, so musste doch immer wieder kommentiert werden, wie nahe man wieder an der Steinwand vorbeigefahren ist. Müssen die Irländer oft eine Steinmauer oder eine Baumallee direkt an den Strassenrand pflanzen.

Alles in allem haben wir diese Zeit in Irland sehr genossen. Die Leute waren deutlich offener als in Island und wir hatten durch Empfehlungen wunderbare und grösszügige B&B's für die Übernachtung. Die Landschaft war sehr grün und wir haben die historischen Bauten und Geschichten genossen.





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