Die regnerische Wirtschaftsmetropole Sydney zerstörte unseren Traum eines notfallmässigen Short-Einkauf wegen Überhitzung vollkommen. Die erwünschten warmen Tage zum Abschluss blieben aus und es fiel etwa so viel Regen wie wärend unserer 5 Wochen in Tasmanien. Sogar die Einheimischen hatten ein bisschen Erbarmen mit uns.
Nun habt ihr es überstanden.
Dies ist der letzte Blog von klein und gross Schweizer unterwegs.
Wir befinden uns nun bereits auf dem nach Hause Flug und möchten allen Lesern für das Interesse an den Berichten danken.
Bis bald.
NiMi
NiMi on tour
Die kleine und der grosse Schweizer unterwegs. Intresse? Kuck mal was die da schreiben.
Donnerstag, 24. November 2011
Montag, 21. November 2011
Bye, Bye Tasmania
Und leider ist unsere Zeit in Tasmanien nun auch schon bald abgelaufen. Ein bisschen traurig, dass es schon vorbei ist, aber glücklich über den Umstand dies erlebt zu haben, betreten wir bald den Flieger nach Sydney.
Momentan sitzen wir gerade in einem Kaffee (natürlich ohne WiFi) und lassen die letzten 5.5 Wochen revue passieren.
Gerne erinnern wir uns an die beste "heisse Schoggi" in einer Bäckerei, die eher einer Metzgerei glich, oder wir schmunzeln über die wohl schwierigste Situation, als klein Schweizer auf dem Overland Track den Schlamm küsste und gross Schweizer verfluchte, dass sie zu so einem "Scheiss" überredet wurde.
Amüsante Situationen gab es auch bezüglich unserer Sprach-Kuriositäten. So gab es nur verdutzte Gesichter, wenn wir über "Laundri" oder "Water" sprachen anstelle "Londri" und "Uoter". Glücklicherweise war es nie ein Problem beim Essen und beim Bier bestellen ;-)
So gibt es ganz viele kleine Dinge, die uns sicherlich lange in Erinnerung bleiben werden.
Momentan sitzen wir gerade in einem Kaffee (natürlich ohne WiFi) und lassen die letzten 5.5 Wochen revue passieren.
Gerne erinnern wir uns an die beste "heisse Schoggi" in einer Bäckerei, die eher einer Metzgerei glich, oder wir schmunzeln über die wohl schwierigste Situation, als klein Schweizer auf dem Overland Track den Schlamm küsste und gross Schweizer verfluchte, dass sie zu so einem "Scheiss" überredet wurde.
Amüsante Situationen gab es auch bezüglich unserer Sprach-Kuriositäten. So gab es nur verdutzte Gesichter, wenn wir über "Laundri" oder "Water" sprachen anstelle "Londri" und "Uoter". Glücklicherweise war es nie ein Problem beim Essen und beim Bier bestellen ;-)
So gibt es ganz viele kleine Dinge, die uns sicherlich lange in Erinnerung bleiben werden.
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Tasmanien
Standort:
Hobart Tasmanien, Australien
Mittwoch, 16. November 2011
Ei - ei - ei
Mitten auf dem Zeltplatz während unserem Frühstück ohne Scham und Rücksicht oder
wenn es die Tiere überkommt ;-)
Übrigends wird danach alles fein säuberlich geputzt.
wenn es die Tiere überkommt ;-)
Übrigends wird danach alles fein säuberlich geputzt.
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Australien,
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Tasmanien
Standort:
New Norfolk Tasmanien, Australien
Spezielle Wandergenossen
Es sind bereits ein paar Tage seit unserer Rückkehr vom Overland Track vergangen und wir versuchen immer noch die vielen Eindrücke zu verarbeiten.
Dazu gehört auch die Erfahrungen mit Wandergenossen.
Da die Richtung der Wanderung vorgegeben ist, haben wir mehr oder weniger immer die gleichen Leute getroffen. Einzelne haben mal 2 Tagesetappen aneinander gehängt und andere haben auch wanderfreie Tage eingelegt und haben zweimal in der selben Hütte übernachtet.
So hatten wir dennoch ein bisschen Abwechslung.
Unsere Wandervorbereitung hat sich auf die Gepäckoptimierung konzentriert. So haben wir unser Essen so ausgelegt, dass möglichst wenig Verpackung dabei war und einen sehr hohen Nährwert pro Gewicht vorhanden war.
Auf der Wanderung haben wir dann Leute getroffen die sich anscheinend noch weniger mit der Wandervorbereitung befassten.
Viele hatten trotz der schweren Bedingungen und der vielen Schlammlöcher die Wanderung in Turnschuhen und Trainerhosen angetreten (und am Abend jeweils entsprechend gejammert). Eine Gruppe aus 4 jungen Studenten haben einen riesen Kochtopf mitgeschleppt und hatten für jedes Mittagessen 4 Büchsen Bohnen und Mais im Gepäck. Zudem hatten sie 30 Äpfel und 3kg Karrotten im Gepäck.
Ein Wandergenosse hatte dafür für jede Mahlzeit einen Zip-Sack dabei und diese fein säuberlich mit dem Datum und Wochentag versehen, an dem das Essen verspiesen werden darf.
Alles in allem hat uns erstaunt, dass wir zu den best vorbereiteten Wanderern gehörten. Richtige Wanderschuhe hatten ausser uns sonst nur die Einheimischen getragen.
Dazu gehört auch die Erfahrungen mit Wandergenossen.
Da die Richtung der Wanderung vorgegeben ist, haben wir mehr oder weniger immer die gleichen Leute getroffen. Einzelne haben mal 2 Tagesetappen aneinander gehängt und andere haben auch wanderfreie Tage eingelegt und haben zweimal in der selben Hütte übernachtet.
So hatten wir dennoch ein bisschen Abwechslung.
Unsere Wandervorbereitung hat sich auf die Gepäckoptimierung konzentriert. So haben wir unser Essen so ausgelegt, dass möglichst wenig Verpackung dabei war und einen sehr hohen Nährwert pro Gewicht vorhanden war.
Auf der Wanderung haben wir dann Leute getroffen die sich anscheinend noch weniger mit der Wandervorbereitung befassten.
Viele hatten trotz der schweren Bedingungen und der vielen Schlammlöcher die Wanderung in Turnschuhen und Trainerhosen angetreten (und am Abend jeweils entsprechend gejammert). Eine Gruppe aus 4 jungen Studenten haben einen riesen Kochtopf mitgeschleppt und hatten für jedes Mittagessen 4 Büchsen Bohnen und Mais im Gepäck. Zudem hatten sie 30 Äpfel und 3kg Karrotten im Gepäck.
Ein Wandergenosse hatte dafür für jede Mahlzeit einen Zip-Sack dabei und diese fein säuberlich mit dem Datum und Wochentag versehen, an dem das Essen verspiesen werden darf.
Alles in allem hat uns erstaunt, dass wir zu den best vorbereiteten Wanderern gehörten. Richtige Wanderschuhe hatten ausser uns sonst nur die Einheimischen getragen.
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Wanderung
Standort:
New Norfolk Tasmanien, Australien
Montag, 14. November 2011
Aus dem Busch zurück
Ja, es gibt uns wieder in der Zivilisation, wobei die Freude angesichts unseres Aussehen und der Ausdünstungen nicht wirklich beidseitig war.
Eine Dusche und die Schönheitspflege gekoppelt mit einem feinen Steak mit Salat und einem Bier machten aus klein und gross Schweizer wieder akzeptable und umgängliche Zeitgenossen.
Wie schnell man wieder die kleinen Dinge im Leben schätzt kann einem in nur 7 Tage so richtig bewusst werden:
- ungehindertes Trinken von Leitungswasser
- eine weiche Matraze
- Möglichkeit den konsumbedingten Abfall zu entsorgen und nicht mitzutragen
- einen einfachen Kaffee
- und so vieles mehr
Vielleicht konnten sich einige das "niergendswo" nicht so richtig vorstellen. Auch wir können uns erst nach der Wanderung eine genauere Vorstellung machen.
Müsste man niergendswo mit einem Wort ersetzen, so wäre man geneigt dies mit Schlamm zu tun.
Eine differenziertere Sichtweise ergibt aber eher folgenden Ausdruck:
Eine vielseitige Landschaft geprägt durch eine üpige Vegetation und reiche Tierwelt mit mehr oder weniger gut ausgebauten Wanderwegen, welche mit Hilfe heimeliger Hütten in mehreren Tagen mit guter Ausrüstung durchwandert werden kann.
Natürlich hinterlässt eine solche Wanderung auch seine Spuren. Nicht nur Elektronische auf der Speicherkarte des Fotoapparats und des GPS oder Physische wie Blasen, Blutegelbissen, Insektenstiche, verspannte Schultern usw. sondern auch Mentale.
So wurden Grenzen erörtert und teilweise überschritten. Dies kann gerne mal in einem ungewollten Schlammbad enden, es werden die interessantesten Kraftausdrücke geäussert und die sonst so lieben Zeitgenossen werden aufs äusserste verflucht. ;-)
Aber trotz der kleinen Unannehmlichkeiten wird uns die Wanderung mit all den positiven Eindrücken und der familiären Atmosphäre in den Hütten in bester Erinnerung bleiben.
Eine Dusche und die Schönheitspflege gekoppelt mit einem feinen Steak mit Salat und einem Bier machten aus klein und gross Schweizer wieder akzeptable und umgängliche Zeitgenossen.
Wie schnell man wieder die kleinen Dinge im Leben schätzt kann einem in nur 7 Tage so richtig bewusst werden:
- ungehindertes Trinken von Leitungswasser
- eine weiche Matraze
- Möglichkeit den konsumbedingten Abfall zu entsorgen und nicht mitzutragen
- einen einfachen Kaffee
- und so vieles mehr
Vielleicht konnten sich einige das "niergendswo" nicht so richtig vorstellen. Auch wir können uns erst nach der Wanderung eine genauere Vorstellung machen.
Müsste man niergendswo mit einem Wort ersetzen, so wäre man geneigt dies mit Schlamm zu tun.
Eine differenziertere Sichtweise ergibt aber eher folgenden Ausdruck:
Eine vielseitige Landschaft geprägt durch eine üpige Vegetation und reiche Tierwelt mit mehr oder weniger gut ausgebauten Wanderwegen, welche mit Hilfe heimeliger Hütten in mehreren Tagen mit guter Ausrüstung durchwandert werden kann.
Natürlich hinterlässt eine solche Wanderung auch seine Spuren. Nicht nur Elektronische auf der Speicherkarte des Fotoapparats und des GPS oder Physische wie Blasen, Blutegelbissen, Insektenstiche, verspannte Schultern usw. sondern auch Mentale.
So wurden Grenzen erörtert und teilweise überschritten. Dies kann gerne mal in einem ungewollten Schlammbad enden, es werden die interessantesten Kraftausdrücke geäussert und die sonst so lieben Zeitgenossen werden aufs äusserste verflucht. ;-)
Aber trotz der kleinen Unannehmlichkeiten wird uns die Wanderung mit all den positiven Eindrücken und der familiären Atmosphäre in den Hütten in bester Erinnerung bleiben.
Labels:
Australien,
Tasmanien,
Wanderung
Standort:
Strahan Tasmanien 7468, Australien
Sonntag, 6. November 2011
Wo steckt klein und gross Schweizer?
Es gibt Leute die gehen öfters auf diesen Blog als wir Berichte veröffentlichen, was bei unserer Regelmässigkeit und Häufigkeit auch nicht verwunderlich ist.
Dieser Blog soll all diejenigen vertrösten, die schon wieder keinen neuen Bericht zu Gesicht bekommen.
Diesmal ist es nicht der technische Entwicklungsstand der Tassies oder die Schreibfaulheit NiMis welche einen neuen Bericht verhindern. Die 2.4kg des Laptops fallen für eine 7-tägige Wanderung und deren Anreise der Gepäcksoptimierung zum Opfer. Der Overland Track, unser wandertechnische Tasmanienhöhepunkt führt vom Cradle Mountain Visitor-Center quer durch nirgendswo nach St. Clair. Es sind keine Lebenszeichen zu erwarten ;-)
Falls ihr noch wissen möchtet, bei welchen Wetterbedingungen wir unterwegs sind (Wanderung ist vom Montag 7.11 bis Sonntag 13.11):
http://www.weatherzone.com.au/tas/central/cradle-mountain
Dieser Blog soll all diejenigen vertrösten, die schon wieder keinen neuen Bericht zu Gesicht bekommen.
Diesmal ist es nicht der technische Entwicklungsstand der Tassies oder die Schreibfaulheit NiMis welche einen neuen Bericht verhindern. Die 2.4kg des Laptops fallen für eine 7-tägige Wanderung und deren Anreise der Gepäcksoptimierung zum Opfer. Der Overland Track, unser wandertechnische Tasmanienhöhepunkt führt vom Cradle Mountain Visitor-Center quer durch nirgendswo nach St. Clair. Es sind keine Lebenszeichen zu erwarten ;-)
Falls ihr noch wissen möchtet, bei welchen Wetterbedingungen wir unterwegs sind (Wanderung ist vom Montag 7.11 bis Sonntag 13.11):
http://www.weatherzone.com.au/tas/central/cradle-mountain
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