Es sind bereits ein paar Tage seit unserer Rückkehr vom Overland Track vergangen und wir versuchen immer noch die vielen Eindrücke zu verarbeiten.
Dazu gehört auch die Erfahrungen mit Wandergenossen.
Da die Richtung der Wanderung vorgegeben ist, haben wir mehr oder weniger immer die gleichen Leute getroffen. Einzelne haben mal 2 Tagesetappen aneinander gehängt und andere haben auch wanderfreie Tage eingelegt und haben zweimal in der selben Hütte übernachtet.
So hatten wir dennoch ein bisschen Abwechslung.
Unsere Wandervorbereitung hat sich auf die Gepäckoptimierung konzentriert. So haben wir unser Essen so ausgelegt, dass möglichst wenig Verpackung dabei war und einen sehr hohen Nährwert pro Gewicht vorhanden war.
Auf der Wanderung haben wir dann Leute getroffen die sich anscheinend noch weniger mit der Wandervorbereitung befassten.
Viele hatten trotz der schweren Bedingungen und der vielen Schlammlöcher die Wanderung in Turnschuhen und Trainerhosen angetreten (und am Abend jeweils entsprechend gejammert). Eine Gruppe aus 4 jungen Studenten haben einen riesen Kochtopf mitgeschleppt und hatten für jedes Mittagessen 4 Büchsen Bohnen und Mais im Gepäck. Zudem hatten sie 30 Äpfel und 3kg Karrotten im Gepäck.
Ein Wandergenosse hatte dafür für jede Mahlzeit einen Zip-Sack dabei und diese fein säuberlich mit dem Datum und Wochentag versehen, an dem das Essen verspiesen werden darf.
Alles in allem hat uns erstaunt, dass wir zu den best vorbereiteten Wanderern gehörten. Richtige Wanderschuhe hatten ausser uns sonst nur die Einheimischen getragen.
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