Da wir ohnehin vorwiegend "Schönwetter" Campierer sind, gibt es schon mal einen mürrischen Gesichtsausdruck, wenn das Zelt am Morgen nass zusammengelegt werden muss.
Zudem ist der Entspannungsfakor bei Regenschauern während der Nacht nicht hervorragend.
Dazu gesellen sich noch zwei weitere Phänomene, welche in Island doch ab und zu anzutreffen sind. Das Eine ist der Wind der von einer Seite her kommend einen gehörigen Lärm und ein störendes Bewegen der Zeltwand verursacht. Das Andere sind die Temperaturen, welche nachts sehr nahe oder gar knapp unter den Gefrierpunkt fallen können.
Im Norden der Insel haben uns Tageshöchsttemperaturen von 4-8°C erwartet und morgens um 6 hat man Anzeichen von gefrorenen Windschutzscheiben erkennen können.
Noch eine kleine Bemerkung am Rande. Glücklicherweise war das nebenan so gut im Schlafsack und in Mütze, jegliche Art von Pullis, Handschuhe ... eingepackt, dass zumindest die Körpertemperatur den Wohlfühlbereich nicht um mehr als 5°C verlassen konnte. Es war aber wahrscheinlich die letzte Zeltnacht.
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